News von Dominik Fammler

Dez172018

Hohe Anforderungen an Identifizierung durch Blitzerfoto

Irgendwann passiert es jedem: Man ist in Eile, hat das Gaspedal etwas zu stark durchgedrückt, dann ein Blitz und kurze Zeit später flattert der Bußgeldbescheid ins Haus. Das Bild ist meistens weder vorteilhaft, noch von guter Qualität. Und da wird es dann interessant. Denn dann ist es an der Ordnungsbehörde nachzuweisen, dass es sich bei der abgebildeten Person um Sie handelt. Und das gestaltet sich laut der aktuellen Rechtsprechung gar nicht so einfach. Lesen Sie hier, warum die Identifizierung durch ein Blitzerfoto problematisch sein kann.

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Dez122018

VW-Abgasskandal: Termin vor dem Bundesgerichtshof aufgehoben

Im Januar 2019 sollte sich der Bundesgerichtshof erstmals mit dem VW-Abgasskandal befassen. In dem betreffenden Fall hatte ein geschädigter Autokäufer gegen einen Händler auf Minderung und Rückzahlung geklagt. Am 11. Dezember 2018 hat der Bundesgerichtshof nun bekanntgegeben, dass der für Januar angesetzte Verhandlungstermin aufgehoben wurde, da die Kläger die Revision zurückgenommen haben. Lesen Sie hier mehr dazu.

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Nov052018

VW-Abgasskandal: BGH entscheidet erstmals im Januar 2019

Wir haben bereits ausführlich über den VW-Abgasskandal berichtet. In unserer Kanzlei führen wir eine Vielzahl von Verfahren gegen Händler und auch gegen Volkswagen als Hersteller der Fahrzeuge direkt. Die Entscheidungen der Gerichte gestalten sich in verschiedenen Regionen Deutschlands unterschiedlich. Nun soll Anfang 2019 erstmals der Bundesgerichtshof entscheiden. Lesen Sie hier mehr.

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Sep272018

AG Hamburg: Hinzuziehung eines Rechtsanwalts bei Verkehrsunfällen immer erforderlich. Schädiger muss immer Anwaltskosten ersetzen.

Bei einem Verkehrsunfall stellt sich häufig für die Geschädigten die Frage: „Soll ich einen Anwalt einschalten oder kläre ich einfach selbst alles mit der Versicherung?“. Gerade bei einfach gelagerten Unfällen denken viele, dass ein Anwalt unnötig ist. Das stimmt nicht, sagt das Amtsgericht Hamburg. Ein Anwalt ist immer sinnvoll und der Schädiger muss ihn auch bezahlen.

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Jul192018

Lenné im Podcast: Das VW-Skandal-Update. Ansprüche gegen Volkswagen im Abgas-Skandal geltend machen

Noch immer beschäftigt der Abgas-Skandal betroffene Kunden. Gerade nachdem nun vermehrt die Einführung von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in Städten droht, wollen immer mehr Betroffene ihre Fahrzeuge loswerden. Nun haben mehrere Gerichte entschieden, dass Volkswagen selbst zur Rücknahme verpflichtet ist. Rechtsanwalt Dominik Fammler spricht darüber, was Betroffene nun am besten tun können.

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Apr032018

Augen auf beim Autokauf. Worauf ist beim Handel von Gebrauchtwagen zu achten?

Nie war es so einfach wie heute, einen Gebrauchtwagen von Privat zu Privat zu kaufen oder zu verkaufen. Durch das Internet sind Gebrauchtwagen schnell gefunden und Kaufverträge schnell abgeschlossen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn es gibt rechtliche Fallen, die unbedingt beachtet werden sollten. In der neuen Folge des Podcasts „Recht haben! Recht bekommen!“ zeigt Rechtsanwalt Dominik Fammler einige der größten Fallen auf.

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Feb132018

Urteil im Abgasskandal: VW Händler zur Rückabwicklung verurteilt, trotz durchgeführtem Update

In einem von uns geführten Verfahren hat das Landgericht Itzehoe, mit Urteil vom 30.01.2018 (Az.: 7 O 255/16 - nicht rechtskräftig), nun einen VW-Händler zur Rücknahme des Fahrzeugs und Rückerstattung des Kaufpreises, abzüglich einer Nutzungsentschädigung verurteilt.

Eine Besonderheit in diesem Fall war, dass der Kläger, nach der Rücktrittserklärung, das vom VW-Konzern angebotene Software-Update aufspielen ließ. Dies tat er, weil er sich sonst der Gefahr ausgesetzt sah, dass das Fahrzeug, wegen dem erheblichen Mangel der unzulässigen Abschalteinrichtung, von den Behörden stillgelegt werden würde und er bis zum Ende des Prozesses ohne Fahrzeug dastehen würde.

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Jan262018

Podcast Folge 4: "Ich zieh ein. Ich zieh aus. Was muss ich zur Kaution wissen?"

Wer zur Miete wohnt muss sich bei jedem Umzug mit dem Thema Kaution auseinandersetzen. Doch wie viel steht dem Vermieter zu? Wann bekomme ich die Kaution zurück? Und wie viel kann der Vermieter behalten? In dieser Folge verschafft Rechtsanwalt Dominik Fammler einen Überblick zu diesen Fragen.

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Dez202017

Neues im Podcast: Was tun nach dem Verkehrsunfall?

Winterzeit ist Unfallzeit. Nässe und Dunkelheit sorgen für schlechte Sichtverhältnisse und schon ist einem jemand reingefahren. In der heutigen Folge unseres Podcasts „Recht haben! Recht bekommen!“ verrät Rechtsanwalt Dominik Fammler, wie Sie sich am besten verhalten, um nach einem Unfall am sichersten zu Ihrem Recht zu kommen.

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Nov272017

Anwaltskanzlei Lenné präsentiert den Podcast „Recht haben! Recht bekommen!“

Im neuen Podcast „Recht haben! Recht bekommen!“ bringt Rechtsanwalt Dominik Fammler aus unserem Hause den Zuhörern in kurzen Folgen aktuelle Rechtsthemen näher. Wie der Titel schon sagt, möchte er dabei dem Hörer näher bringen, welche Rechte er überhaupt hat und was er tun kann, um diese erfolgreich geltend zu machen. Die ersten beiden Folgen sind nun online.

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Sep292017

Abgasskandal: Mehrere Gerichte bestätigen Möglichkeit zur Rückabwicklung, Neulieferung und Minderung. VW muss Schadensersatz zahlen

Der VW-Abgasskandal, über den wir schon mehrfach in den letzten 2 Jahren berichtet haben, ist trotz Dieselgipfels bis heute nicht beendet. Im Gegenteil: Die Kunden bekommen eher Angst, dass es unter anderem wegen dem Verhalten von Volkswagen bald ganz mit Dieselfahrzeugen vorbei ist. Die Rechtsprechung ist sich immer noch nicht einig, wie mit dem Abgasskandal zu verfahren ist. Doch eine Vielzahl von Gerichten hat inzwischen positive Urteile für Kunden gesprochen.

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Aug212017

Air Berlin Insolvenz: Was Sie nun als Fluggast beachten müssen

Nach Wegfall eines wichtigen Geldgebers war das Aus unvermeidlich: Die Fluggesellschaft Air Berlin meldete Insolvenz an. Wie sich nun Fluggäste verhalten sollen, die bei Air Berlin einen Flug buchten, beantwortet unser folgender Beitrag…

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Aug032017

EU-Kommission ermittelt im PKW-Kartell Skandal: Können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden?

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die EU Wettbewerbskommission eine Rekordstrafe in Höhe von 2,93 Milliarden gegen ein LKW-Kartell verhängte, dass 14 Jahre lang den Markt manipulierte und an dem neun von zehn der in Europa produzierenden LKW Hersteller beteiligt waren.

Möglicherweise wurde jetzt auch bei den PKW-Herstellern ein Kartell-„Sumpf“ offengelegt.

Lesen Sie, wie Sie Ihre Ansprüche geltend machen können und wie wir Sie dabei zum Ziel führen…

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Jul112017

Kann man Fahrerflucht an einem Baum begehen?

Die Ideen mit denen sich manche Versicherer versuchen ihrer Leistungspflicht zu entziehen, können für den juristischen Laien skurrile Züge annehmen. So wurde einem Familienvater, der mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt war, vorgehalten, dass er den Unfallort verließ, ohne die Polizei zu verständigen.

Lesen Sie, warum das Landgericht Schweinfurt die Sachlage anders beurteilte als die Versicherung…

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Mär142017

Wie Sie ein Fahrverbot im Bußgeldbescheid verhindern können

Einen Bußgeldbescheid erhält man nie gerne, doch manchmal ist es schnell passiert. Meistens sind es Geschwindigkeitsverstöße, oder man hat die Gelbphase einer Ampel falsch eingeschätzt und ist über rot gefahren.
In der Regel zahlt man einen Bußgeldbescheid ohne Murren, auch wenn viele Bußgeldbescheide fehlerhaft sind und sich eine anwaltliche Überprüfung häufig lohnt.
Was aber tun, wenn mit dem Bußgeldbescheid auch ein Fahrverbot angeordnet wird? Lesen Sie, wie Sie das verhindern können…

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Feb032017

Zu Unrecht geblitzt? Baustelle auf der A3 war falsch ausgeschildert

Im Umfeld eines Baustellenbereiches auf der A3 löste die dort mobil aufgestellte Anlage bereits bei 60km/h aus, obwohl eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h erlaubt war. Offensichtlich war der Streckenabschnitt falsch ausgeschildert. Lesen Sie, warum die betroffenen Autofahrer gute Chancen für eine Einstellung des Verfahrens haben.

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Jan162017

VW-Abgasskandal: Landgericht Regensburg spricht Geschädigtem ein neues Fahrzeug zu

Im Zuge der Klagewelle wegen des Abgasskandals gegen den VW-Konzern und VW-Händler, gab es zwei neue verbraucherfreundliche Urteile des Landgerichts Regensburg: Am 15.12.2016 wurde der VW-Konzern zur Rücknahme eines Fahrzeuges gegen Rückzahlung des Kaufpreises verpflichtet und am 04.01.2017 wurde ein VW-Händler dazu verurteilt, dem klagenden Kunden ein neues mangelfreies Fahrzeug zu liefern.

Ist das die Trendwende? Weht jetzt auch in Deutschland ein härterer Wind für den VW-Konzern?

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Nov012016

VW-Abgasskandal: HUK-COBURG verweigert Deckungszusagen

„Sie möchten bei einem Rechtsstreit bestens abgesichert sein – zu günstigen Preisen?“ Mit diesen Worten bewirbt die HUK-Coburg ihre Rechtsschutzversicherung. Wer jedoch die Frage für sich mit „Ja“ beantwortet und vom VW-Abgasskandal betroffen ist, sollte besser nicht bei der HUK-COBURG versichert sein.

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Okt182016

VW-Abgasskandal: Auch Landgericht Braunschweig gibt Kunden Recht

Wir haben erst jüngst darüber berichtet, dass im VW-Abgasskandal immer mehr Gerichte den betroffenen Kunden Recht geben und den Rücktritt vom Kaufvertrag als wirksam angesehen haben. Nun hat auch das Landgericht Braunschweig ein Autohaus dazu verurteilt, einen vom Abgasskandal betroffenen Skoda Fabia 1,6 TDI zurückzunehmen und dem Kunden den Kaufpreis abzüglich Nutzungsentschädigung zu erstatten.

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Okt012016

VW-Abgasskandal: Weitere gerichtliche Erfolge für Geschädigte.

Wir haben bereits vor einiger Zeit von den kundenfreundlichen Urteilen des Landgerichts München und des Landgerichts Lüneburg berichtet, mit denen Klagen auf Rückabwicklung des Kaufs von vom Abgasskandal betroffenen VW-Fahrzeugen stattgegeben wurde. Aktuell haben das Landgericht Oldenburg und das Landgericht Krefeld sich dieser Rechtsprechung angeschlossen und ebenfalls klagenden VW-Kunden Recht gegeben und die verklagten Autohändler zur Rücknahme des gekauften Fahrzeugs verurteilt.

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Sep052016

Schadenersatzansprüche gegen LKW-Kartell geltend machen

Wegen unerlaubter Preisabsprachen müssen die großen LKW-Hersteller eine Rekordstrafe von knapp 2,93 Milliarden Euro bezahlen. Dies hat im Juli die EU-Kommission entschieden. Betroffen sind Daimler, Iveco, DAF und Volvo/Renault wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. MAN kommt als Hinweisgeber straffrei davon, war jedoch ebenfalls an diesem „LKW-Kartell“ beteiligt. Gegen die Firma Scania wird noch ermittelt. Die Mitglieder des Kartells haben sich gleich in mehreren Formen der unerlaubten Zusammenarbeit schuldig gemacht. Es sind somit Schadensersatzansprüche für betroffene Käufer, die vom Kartell auf diese Weise letztlich betrogen wurden, möglich, da die Firmen verpflichtet sind, den Kunden den entstandenen Preisüberhöhungsschaden zu ersetzen.

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Aug012016

Nicht voreilig Verwarngeld nach Unfall zahlen!

Aktuell beobachten wir in unserer Kanzlei mit wachsender Sorge ein Phänomen, bei dem es um die Aufnahme von Verkehrsunfällen durch die gerufene Polizei geht. So kommt es in immer mehr Fällen vor, dass die Polizei jemanden als Unfallverursacher bestimmt, obwohl die Sachlage vor Ort völlig unklar ist. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass es für die Polizei praktischer ist, wenn es einen „klaren“ Schuldigen gibt, da sie dann gegebenenfalls keine Unfallanzeige schreiben muss, sondern die Sache mit dem Fertigen der Unfallmitteilung erledigt ist. Worauf Sie unbedingt achten sollten:

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Jul042016

VW Abgasskandal: Erste gerichtliche Erfolge für Auto-Kunden

Während VW-Besitzer aus den USA zwischenzeitlich mit hohen Entschädigungen rechnen dürfen, werden deutsche Autobesitzer auch 10 Monate nach Bekanntgabe des VW Abgasskandal hingehalten und vertröstet. Auch die deutschen Gerichte haben bislang nicht kundenfreundlich entschieden und Klagen gegen VW bislang eher zurückgewiesen. Begründet wurde dies in der Regel damit, dass der Mangel an den vom Abgasskandal betroffenen PKW nicht erheblich sei. Dies hat sich jedoch kürzlich geändert. Die neuere Rechtsprechung wird kundenfreundlicher.

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Jun222016

Unfallregulierung: Die Tricks der gegnerischen Versicherung bei der Schadensregulierung

Ein Unfall kann immer passieren. Wenn man Glück hat und derjenige, der den Unfall verursacht hat, ist einsichtig, erscheint es auf den ersten Blick ganz einfach. Meistens bekommt man vom Unfallgegner das Kärtchen seiner KfZ-Haftpflichtversicherung. Gegebenenfalls meldet der Unfallgegner seiner Versicherung auch direkt den Schaden. Dann kann es sein, dass Sie schon am selben Tag von einem Sachbearbeiter der Versicherung angerufen werden. Dieser wird Ihnen anbieten, kurzfristig einen Gutachter vorbei zu schicken, oder das Auto zur Reparatur abzuholen.

Klingt verlockend und einfach. Beinhaltet jedoch Gefahren, die Sie bares Geld kosten können. Warum Sie jetzt aufpassen sollten, lesen Sie hier.

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Jun032016

Haben Sie Ihr Auto, Wohnmobil oder Motorrad bei der Targobank finanziert? Ihnen steht Geld zu!

Haben Sie Ihr Auto, Wohnmobil oder Motorrad mit einem Kredit der Targobank finanziert? Dann prüfen Sie den Kreditvertrag einmal. Oft berechnet die Targobank einen sogenannten "einmaligen laufzeitunabhängigen Individualbeitrag". Das ist aber nach Rechtsprechung des OLG Düsseldorf unzulässig.

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Mai242016

Erneut kein Urteil durch Bundesgerichtshof zur Verwirkung/Rechtsmissbrauch bei falscher Widerrufsbelehrung

Heute sollte sich der Bundesgerichtshof mit der Frage beschäftigen, ob der Widerruf eines Darlehensvertrages mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung verwirkt sein kann. Grundsätzlich führt eine falsche Widerrufsbelehrung dazu, dass die Widerrufsfrist, welche in der Regel zwei Wochen beträgt, nicht zu laufen beginnt. Dies führt dazu, dass sich ein Vertrag auch zu einem späteren Zeitpunkt noch widerrufen lässt. Die Folge ist, dass der Vertrag rückabzuwickeln ist. Für Bankkunden kann das wirtschaftlich sehr sinnvoll sein. Der BGH hat heute jedoch wieder nicht entschieden.

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Mär272016

Fahrerflucht: Ein schnell begangenes Delikt

Wenn in den Medien von Fahrerflucht die Rede ist, dann geht es in der Berichterstattung meistens um Menschen, die einen schlimmen Unfall mit Toten oder Verletzten, verursacht haben und dann einfach weggefahren sind. Ein schlimmes Delikt. Eine Fahrerflucht ist jedoch ein oft äußerst schnell begangenes Delikt und Gegenstand einer Vielzahl von Verfahren, die jeden treffen können. Wir erklären, wann es Ihnen vorgeworfen wird und welche Verteidigungsmöglichkeiten bestehen.

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Feb222016

Beim Verkehrsunfall immer zum Anwalt!

Winterzeit ist Unfallzeit. Auch wenn der Winter dieses Jahr etwas milder ausfällt, sind Unfälle dennoch schnell passiert. Nässe und Dunkelheit sorgen für schlechte Sichtverhältnisse und schon ist einem jemand reingefahren. Wir hoffen natürlich, dass Sie unfallfrei durch den Verkehr kommen. Am besten ist jedoch, wenn Sie sich schon vorher klarmachen, was bei einem Unfall zu tun ist.

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Jan222016

Targobank – Individualbeitrag: Immer mehr Richter halten Gebühr für unzulässig

Wir haben an dieser Stelle schon mehrfach über unsere Verfahren gegen die Targobank berichtet. Trotz mittlerweile klarer Rechtsprechung des Landgerichts Düsseldorf, welches das zuständige Berufungsgericht für Klagen gegen die Targobank ist, weigert sich die Targobank bis heute ihren Kunden den erhobenen sogenannten laufzeitunabhängigen Individualbeitrag zurückzuerstatten. Offenbar halten aber immer mehr Richter das Entgelt für unzulässig.

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Jan072016

LG Köln: Widerrufsbelehrung der Sparkasse mit Fußnote „Bitte Frist im Einzelfall prüfen“ falsch

Gute Nachrichten für Verbraucher, die ihren Darlehensvertrag bei der Sparkasse widerrufen wollen: Das Landgericht Köln hat am 29.12.2015, in einem von der Anwaltskanzlei Lenné erstrittenen Urteil, zu Gunsten der Verbraucher entschieden und mit dem Urteil strenge Anforderungen an die Widerrufsbelehrungen der Banken in Darlehensverträgen gestellt. Es ging um eine Widerrufsbelehrung der Kreissparkasse Köln, welche auch von vielen Sparkassen bundesweit im Zeitraum von 2004 bis 2008 verwendet wurde.

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Dez142015

VW-Skandal: Mängelrechte vorbehalten beim Kauf eines Fahrzeugs

Wir haben an dieser Stelle schon vielfach über den VW-Abgasskandal und seine Folgen geschrieben. Dabei kommen in erster Linie Mandanten auf uns zu, die vor Bekanntgabe des Skandals bereits ein Fahrzeug der Volkswagen AG gekauft haben und es bereits nutzen. Eine andere Problematik besteht in Fällen, in denen das Fahrzeug bestellt, aber noch nicht geliefert wurde, oder in denen der Kunde vielleicht ein betroffenes Auto, trotz der manipulierten Abgaswerte kaufen möchte, im Vertrauen darauf, dass der Volkswagen-Konzern die Angelegenheit noch ordnungsgemäß abwickeln und bald die Nachbesserungen vornehmen wird. Worauf sollten Sie achten?

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Jun292015

Einzelne Sparkassen wehren sich weiterhin gegen Auszahlung der Bearbeitungsgebühren

Gut ein Jahr ist es mittlerweile her, dass wir vor dem Bundesgerichtshof erwirkt haben, dass Bearbeitungsgebühren in Verbraucherdarlehensverträgen unzulässig sind und zurückgezahlt werden müssen. Dieses führte zu einer großen Klagewelle, bei der viele Verbraucher die Bearbeitungsgebühren von ihren Banken zurückverlangten. Wir haben in hunderten von Fällen Mandanten erfolgreich dabei unterstützt. Mit der Zeit wurden die meisten Banken einsichtiger, gaben nach und wollten nur noch die Verfahrenskosten gering halten. Dies erfolgte oft dadurch, dass einfach gezahlt wurde, um die Angelegenheit zu erledigen. Viele Banken haben auch einfach den Anspruch anerkannt oder sich nicht gegen die Klage verteidigt. Wenige Banken, zeigen jedoch bis heute kein Einsehen. Besonders fallen einzelne Sparkassen noch auf.

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Jun202015

Doch keine BGH-Entscheidung über Verwirkung beim Widerruf von Verträgen

Am 23.06.2015 sollte sich der Bundesgerichtshof mit der Frage beschäftigen ob der Widerruf eines Darlehensvertrages mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung verwirkt sein kann, wir berichteten hier. Mittlerweile berufen sich die Banken in fast allen solchen Fällen darauf, dass der Widerruf, aufgrund der langen Zeit seit Abschluss des Kreditvertrages, verwirkt bzw. rechtsmissbräuchlich sei.

Die nun von Bankkunden und Verbraucherschützern erwartete Entscheidung des Bundesgerichtshof hätte Klarheit schaffen können. Tausende betroffene Bankkunden hätten sich im Erfolgsfall auf das BGH-Urteil beziehen können.

Nun ist die Entscheidung vor dem Bundesgerichtshof jedoch kurzfristig ausgefallen. Die Kläger haben die Revision zurückgenommen. Zu den Gründen äußern sich die betreffenden Parteien nicht. Sehr vieles spricht dafür, dass sich die Parteien geeinigt haben.

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Mai302015

AG Düsseldorf: Individualbeiträge der Targobank unzulässig?

Nachdem die Rechtsprechung zum Thema Bearbeitungsgebühren in Darlehensverträgen gekippt war und letztlich im Mai 2014 der BGH in einem von uns geführten Prozess zu Gunsten der Verbraucher entschieden hat, dass diese Gebühren unzulässig sind, haben sich noch viele Banken gewehrt. Einige Banken haben auch Überlegungen angestellt, wie sie die Regelung umgehen können. Kreativ dabei hat sich die Targobank gezeigt. Was ist dort passiert?

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Apr142015

Urteil des AG Nürnberg: Umweltbank muss Bearbeitungsgebühr erstatten

Brandaktuell hat das Amtsgericht Nürnberg in einem von uns geführten Verfahren am 09.04.2015 entschieden, dass die Umweltbank AG ihren Kunden Bearbeitungsgebühren zurück erstatten muss. Nachdem der BGH im Mai 2014 bereits in einem von uns erstrittenen Grundsatzurteil entschieden hatte, dass Bearbeitungsgebühren in Darlehensverträgen unzulässig sind und daher an die Kunden zurückerstattet werden müssen, haben sich nur noch wenige Banken dagegen gewehrt die Bearbeitungsgebühren zu erstatten. Mit am stärksten wehrt sich bis heute die Umweltbank AG. Warum das jetzt schwer wird?

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