News von Benedikt Nilges

01. Juli 2025

Anwaltsinkasso vs. Inkassobüro – Warum sich der Gang zum Anwalt lohnt

von Benedikt Nilges

In Zeiten steigender Zahlungsausfälle stehen viele Unternehmen und Selbstständige vor der Herausforderung, offene Forderungen effizient und rechtssicher einzutreiben. Dabei stellt sich oft die Frage: Soll ich ein Inkassounternehmen beauftragen oder mich lieber direkt an eine Anwaltskanzlei wenden? Die Antwort ist klar: Das sogenannte „Anwaltsinkasso“ bietet entscheidende Vorteile gegenüber dem klassischen Inkassodienstleister – sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich.

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20. Juni 2025

Glücksspielrecht: EU-Kommission leitet Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta ein

von Benedikt Nilges

Mit der im Juni 2023 erlassenen „Bill 55“ hat die Regierung Maltas zahlreichen EU-Bürgern die Vollstreckung rechtskräftiger Urteile gegen Online-Casinos verweigert. Die Vermutung liegt mehr als nahe, dass die maltesische Regierung hierbei von der ansässigen Glücksspielbranche zum Erlass der Regelung bewegt wurde. Inzwischen hat sich auch die Europäische Kommission mit dem zweifelhaften maltesischen Gesetz befasst. Hier lesen Sie wie es jetzt weitergeht:

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17. Mai 2025

Gilt das Einzahlungslimit auch in der Wettstation?

von Benedikt Nilges

Durch unsere Kanzlei wurden Anfang des Jahres 2023 im Glücksspielrecht erste Klagen wegen eines Verstoßes gegen das Einsatz- bzw. Einzahlungslimit von 1.000,00 € eingereicht. Bislang kann dieser Klagetypus eine beachtliche, positive Bilanz aufweisen – zwischenzeitlich liegen zahlreiche positive Entscheidungen vor. Geltend gemacht wurde ein Verstoß gegen die Limitierung bislang im Bereich des Online-Glücksspiel. Aber gilt das 1.000,00 €-Limit auch beim terrestrischen Spiel vor Ort? Die Antwort lautet: Ja. Wir klären auf.

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01. April 2025

Online-Glücksspiel: geheime Vereinbarung gefährdet Spielerschutz

von Benedikt Nilges

Kürzlich wurde eine bisher geheim gehaltene Vereinbarung zwischen den Bundesländern und den Anbietern von Online-Glücksspielen bekannt. Diese Vereinbarung erlaubt es den Glücksspiel-Anbietern, die gesetzlichen Vorgaben zum Spielerschutz aus dem Glücksspielstaatsvertrag zu umgehen. Lesen Sie hier mehr dazu.

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02. Dezember 2024

Ist die Erhöhung von Wertpapiertransaktionskosten aufgrund des Verweises auf ein Preis- und Leistungsverzeichnis in AGB wirksam?

von Benedikt Nilges

Im April 2021 stellte der BGH klar, dass von Banken in den allgemeinen Geschäftsbedingungen genutzte Klauseln, welche die Zustimmung eines Kunden fingieren, unwirksam sind. Die Entscheidung löste ein Beben innerhalb der Finanzbranche aus. Denn üblich war in der Praxis, dass die Banken die Kontoführungsgebühren einseitig erhöhten. Der Kunde konnte laut einer Bestimmung in den AGB dieser Regelung in einer bestimmten Frist widersprechen. Geschah dies nicht, galt die Zustimmung zur Preiserhöhung als erteilt.

Gilt die BGH-Entscheidung auch für die Erhöhung der Preise bei Wertpapieraufträgen über ein Aktiendepot? Kann hier durch Bestimmungen in den AGB eine Zustimmung fingiert werden? Oder liegt eine konkludente Zustimmung durch den Abschluss eines Wertpapierkaufs, oder -verkaufs vor? Gilt letzteres, auch wenn man die Preiserhöhung durch das Finanzinstitut gar nicht registrierte?

All diese Fragen stellen sich in einem durch unsere Kanzlei betrauten Verfahren – nun ist eine Entscheidung des BGH unumgänglich.

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15. November 2024

OLG Nürnberg: Hinweisbeschluss gegen den Sportwettanbieter tipico

von Benedikt Nilges

Wohl keine Rechtsfrage in glücksspielrechtlichen Verfahren ist derzeit umstrittener als die nach einer Aussetzung gem. § 148 ZPO. Der Bundesgerichtshof setzt derzeit glücksspielrechtliche Verfahren aufgrund eines sogenannten Vorlageverfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof aus. Zu beobachten ist, dass anfänglich die Instanzgerichte dem Bundesgerichtshof folgten und ebenfalls glücksspielrechtliche Verfahren aussetzten. Erfreulicherweise ist aber aktuell ein gegenteiliger Trend zu beobachten. Es mehreren sich die Entscheidungen, die eine Aussetzung ausdrücklich ablehnen.

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04. Oktober 2024

Restschuldversicherung: Urteil gegen Ausschlussklausel zu psychischen Erkrankungen

von Benedikt Nilges

Eine Klausel in den Restschuldversicherungsverträgen des Versicherers Sogecap ist unwirksam, wie das Landgericht Hamburg entschied. Sie würde die Versicherungsnehmer unangemessen benachteiligen, weil sie die Leistung grundsätzlich bei psychischen Erkrankungen ausschließe. Doch die Versicherer kämpfen ihrerseits gegen eine Einschränkung des für sie lukrativen Geschäfts. Lesen Sie hier mehr dazu.

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20. September 2024

Online-Banking: Betrug durch Phishing nimmt stetig zu

von Benedikt Nilges

Immer häufiger versuchen Betrüger, mittels Phishing die Onlinebanking-Zugangsdaten von Bankkunden abzugreifen. Mit Erfolg. Den Banken wird vorgeworfen, Sicherheitslücken nicht angemessen zu schließen und ihre Kunden in vielen Fällen auf ihren Verlusten sitzen zu lassen. Was das für Verbraucher bedeutet, erfahren Sie hier.

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11. September 2024

„bet-at-home.com Internet Ltd.“ haftet für „bet-at-home.com Entertainment Ltd.“

von Benedikt Nilges

Nachdem bet-at-home.com Entertainment Ltd. gemerkt hat, dass sich die Klagewelle im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Onlinecasinoverlusten nicht unerheblich vergrößert hat, entschieden sich die Geschäftsführer für eine Insolvenzanmeldung, um sich der Haftung zu entziehen. Diese spielerfeindliche Maßnahme bleibt letztlich nicht erfolgreich.

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05. September 2024

Anbieterübergreifendes Einzahlungslimit nach § 6c GlüStV 2021 ist Schutzgesetz

von Benedikt Nilges

Wir haben bereits darüber berichtet, dass die in Deutschland lizensierten Anbieter das monatliche Einsatz- bzw. Einzahlungslimit von 1.000,00 € missachtet haben. Die Nichteinhaltung dieses gesetzlichen Einsatz- bzw. Einzahlungslimits stellt eine Missachtung der zentralen Spielerschutzvorschrift im Onlineglücksspielrecht dar. Mit aktuellem Urteil vom 30.08.2024 hat sich das Landgericht Stuttgart zum anbieterübergreifenden Einzahlungslimit von 1.000,00 € nach § 6c GlüStV 2021 geäußert.

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