05. August 2012

Mißverständliche Berichterstattung auf tagesschau.de - Argentinien zahlt nach wie vor nicht freiwillig

"Vor zehn Jahren landete das Land im Staatsbankrott. Nun zahlte es die letzte Schulden-Rate zurück", heißt es hier auf tagesschau.de. Diese ARD-Berichterstattung vom gestrigen Tage führte unverzüglich zu wiederholten Anfragen von geschädigten Inhabern von Argentinien-Anleihen in Deutschland, die die Anwaltskanzlei Lenné in Prozessen gegen den Schulden-Staat erfolgreich vertreten hatte. Doch tagesschau.de berichtet mißverständlich.

Tatsächlich hat Argentinien nur inländische Forderungen bedient. Weltweit warten noch tausende Gläubiger auf die Befriedigung ihrer Ansprüche, auch in Deutschland.

Die Republik Argentinien lieh sich 1996 über Staatsanleihen Geld zur Staatssanierung. Auch deutsche Anleger wurden dabei mit Zinssätzen von fast zwölf Prozent zu Investitionen gelockt. Doch im Jahre 2006 verweigerte die marode Republik nicht nur die Zinsausschüttungen, sondern zahlte auch die Einlage nicht an Anleger zurück.

Da in den Verträgen mit deutschen Investoren deutsches Recht und ein Gerichtsstand in Frankfurt vereinbart war, ist die Republik Argentinien bis heute immer wieder Beklagte in unzähligen Prozessen vor allen Frankfurter Gerichten.

Einige unserer zahlreichen erfolgreichen Urteile finden Sie hier zum nachlesen.

 

Guido Lenné
Guido Lenné

Rechtsanwalt aus der Anwaltskanzlei Lenné.
Rechtsanwalt Lenné ist auch Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

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