06. Mai 2019

Der Kampf gegen illegales Online-Glücksspiel: Guido Lenné in der Hessenschau

Es ist ein Fall, wie er im Zusammenhang mit illegalem Online-Glücksspiel häufig eintritt: Ein Familienvater begann, zunächst mit kleinen Einsätzen an Online-Glücksspielen teilzunehmen. Die Einsätze wurden immer größer, bis er irgendwann 100.000 € verspielt hatte und pleite war. Eine Katastrophe für die ganze Familie.

Mit Guido Lennés Hilfe hat er aber nun schon einen Teil seiner Einsätze von PayPal zurückbekommen. Als nächstes geht es um die restlichen Zahlungen, die der Familienvater per Sofortüberweisung und Kreditkarte vorgenommen hatte.

Das ist einer der Gründe, warum in Deutschland laut Glücksspielstaatsvertrag das Veranstalten und Vermitteln von Glücksspielen im Internet verboten ist. Denn im Gegensatz zu den legalen Casinos vor Ort gibt es bei den Online-Casinos keine Kontrollmechanismen. Spieler können ohne Limit zocken und am Ende gewinnt bekanntlich immer die Bank. Das Suchtpotenzial ist dabei enorm ­– wie der oben beschriebene Fall zeigt.

PayPal & Co. dürfen solche Transaktionen eigentlich gar nicht durchführen

Da auch die Beteiligung an Zahlungen im Zusammenhang mit illegalem Online-Glücksspiel verboten ist, wendet sich Guido Lenné in solchen Fällen zunächst an die Zahlungsdienstleister wie Banken, Kreditkartenfirmen oder Online-Zahlungsanbieter wie PayPal, denn diese hätten die Zahlungen gar nicht erst ausführen dürfen. „Bei PayPal funktioniert dieses Vorgehen in acht von zehn Fällen“, so Lenné.

Während das Bundesverwaltungsgericht unlängst noch in einem Urteil bestätigt hat, dass sich Betreiber von Online-Casinos auch nicht auf die in der EU geltende Dienstleistungsfreiheit berufen können, um Online-Glücksspiele in Deutschland anzubieten, will Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) Online-Casinospiele legalisieren. Spieler könnten in einem unregulierten Markt nicht effektiv geschützt werden und den Ländern entgingen dabei erhebliche Einnahmen, so Beuth.

Noch ist der Glücksspielstaatsvertrag aber zunächst bis zum 30. Juni 2021 in Kraft und der Europäische Gerichtshof hat mehrfach bestätigt, dass die Mitgliedstaaten der EU ihr Glücksspiel selbst regeln können, sodass der deutsche Staatsvertrag zur Glücksspielregulierung nach EU-Recht zulässig ist. Den Bericht der Hessenschau zum Thema finden Sie hier.

Für unsere Mandanten gilt also weiterhin, dass wir mit unserer weitreichenden Erfahrung gute Chancen haben, einen Teil ihrer verlorenen Spieleinsätze zurückzuholen, unabhängig von der Größenordnung. Wenn auch Sie Zahlungen an illegale Online-Casinos vorgenommen haben und Ihr Geld zurückbekommen möchten, lassen Sie sich von uns in einem kostenlosen Erstgespräch beraten.

von Guido Lenné
Guido Lenné

Rechtsanwalt aus der Anwaltskanzlei Lenné.
Rechtsanwalt Lenné ist auch Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns. Oder vereinbaren Sie hier online einen Termin für eine telefonische kostenfreie Erstberatung.

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