27. Januar 2021

Haushaltsführungsschaden nach einem Verkehrsunfall fordern

Häufig erleiden Unfallbeteiligte neben Sachschäden auch Personenschäden bei Verkehrsunfällen. Diese werden mit Zahlung von Schmerzensgeld abgegolten. Je nach Verletzungen stehen den Verletzten dabei unterschiedliche Summen zu. Was oft vergessen wird, ist die Geltendmachung von Haushaltsführungsschäden. Aber was ist eigentlich ein Haushaltsführungsschaden?

Ein Haushaltsführungsschaden entsteht, wenn Sie in Folge einer Verletzung nicht mehr oder nur teilweise in der Lage sind Ihren Haushalt selbst zu führen. Unter Haushaltführen versteht man zum Beispiel: Einkaufen, Kochen, Putzen, Wäsche waschen etc.

Berechnung

Wie viel Zeit auf die Haushaltsführung entfällt, liegt daran, mit wie vielen Personen man zusammenwohnt, ob man berufstätig ist und ob zum Beispiel auch Kinder mit im Haushalt leben. Wie viel Zeit auf welche Tätigkeit entfällt ist individuell. Deshalb fällt der Wert bei jeder Person anders aus und muss im Einzelfall bemessen werden. Der Wert zusammen mit dem Grad der verletzungsbedingten Einschränkungen ergibt dann die Höhe des Haushaltsführungsschadens.

Geltendmachung

Den Haushaltsführungsschaden meldet man bei der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung an. Je nachdem wer den Unfall zu verantworten hat oder wie hoch eine evtl. Schadensquote ausgefallen ist, erstattet die Haftpflichtversicherung dann den Schaden. Sollten Sie von einem Verkehrsunfall betroffen sein, helfen wir Ihnen gerne bei der Regulierung.

Gerne prüfen wir in einem kostenlosen Erstberatungsgespräch Ihren Fall.

von Sara Anhäuser
Sara Anhäuser

Angestellte Rechtsanwältin aus der Anwaltskanzlei Lenné.

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