Negativer PayPal-Kontostand und Inkassodruck – So sollten Sie reagieren
PayPal als Zahlungsdienst
PayPal zählt weltweit zu den führenden Zahlungsdienstleistern und wird von Millionen Menschen für private und geschäftliche Transaktionen genutzt. Die einfache Handhabung und schnelle Zahlungsabwicklung machen PayPal besonders attraktiv – sei es beim Online-Shopping, beim Verkauf über Plattformen oder im Geschäftsverkehr.
Doch wo viele Transaktionen stattfinden, entstehen auch Konflikte.
Wenn das PayPal-Konto plötzlich im Minus ist
In unserer Beratungspraxis erleben wir immer wieder Fälle, in denen PayPal-Konten plötzlich einen negativen Saldo aufweisen. Ursache hierfür können unter anderem sein:
- Rückbuchungen (Chargebacks) durch Käufer
- Konflikte im Rahmen des Käuferschutzes
- Unstimmigkeiten bei Transaktionen
- angeblich unautorisierte Zahlungen
- interne Prüfungen seitens PayPal
Nicht selten werden betroffene Nutzerinnen und Nutzer kurzfristig zur Ausgleichszahlung aufgefordert – teilweise ohne nachvollziehbare oder transparente Begründung.
Massiver Druck durch Inkasso und Mahnverfahren
Wird der geforderte Betrag nicht umgehend ausgeglichen, erhöht sich der Druck häufig erheblich. Betroffene berichten von:
- wiederholten Zahlungsaufforderungen
- steigenden Mahngebühren
- Einschaltung von Inkassounternehmen
- Androhung gerichtlicher Schritte
In vielen Fällen folgt sodann ein gerichtlicher Mahnbescheid. Erfolgt hierauf keine Reaktion, kann kurzfristig ein Vollstreckungsbescheid ergehen. Spätestens dann drohen ernsthafte Konsequenzen wie Kontopfändungen oder negative Schufa-Einträge.
Hier gilt: Untätigkeit kann erhebliche Nachteile mit sich bringen.
Mahnbescheid oder Vollstreckungsbescheid erhalten? Jetzt richtig handeln!
Wer einen Mahnbescheid erhält, hat die Möglichkeit, fristgerecht Widerspruch einzulegen.
Gegen einen Vollstreckungsbescheid kann Einspruch eingelegt werden – ebenfalls innerhalb einer gesetzlichen Frist.
Diese Fristen sind unbedingt einzuhalten. Andernfalls wird der geltend gemachte Anspruch rechtskräftig – unabhängig davon, ob die Forderung inhaltlich berechtigt ist oder nicht.
Wichtig:
Der massive Druck durch Inkasso und standardisierte Schreiben sollte Betroffene nicht dazu bewegen, vorschnell zu zahlen, ohne die Forderung rechtlich prüfen zu lassen.
Unsere Erfahrung: Forderungen sind nicht immer durchsetzbar
In der Vergangenheit ist es uns immer wieder gelungen,
- Klagerücknahmen zu erreichen,
- Zahlungsaufforderungen abzuwehren,
- Inkassomaßnahmen zu stoppen.
Gerade bei komplexen Sachverhalten rund um PayPal-Transaktionen ist eine sorgfältige rechtliche Prüfung entscheidend.
Wir unterstützen Sie
Wenn auch Ihr PayPal-Konto ins Minus gesetzt wurde und Sie mit Zahlungsaufforderungen, Inkasso oder gerichtlichen Schreiben konfrontiert sind, sollten Sie frühzeitig handeln.
Als auf Konfliktfälle im Zusammenhang mit PayPal spezialisierte Kanzlei verfügen wir über umfassende Erfahrung in der rechtlichen Bewertung und Verteidigung gegen entsprechende Forderungen.
Gerne prüfen wir Ihren individuellen Fall und zeigen Ihnen Ihre Handlungsmöglichkeiten auf.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir stehen Ihnen kompetent und engagiert zur Seite.

Anna-Lucia Kürn
Angestellte Rechtsanwältin aus der Anwaltskanzlei Lenné.
Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns. Oder vereinbaren Sie hier online einen Termin für eine telefonische kostenfreie Erstberatung.