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Jetzt online Termin vereinbarenDie betroffenen Kunden erhalten eine Nachricht, dass sich jemand von einem unbekannten Gerät in ihr PayPal-Konto eingeloggt hat. Beim Überprüfen des Kontos stellen die Kunden fest: Es wurden Zahlungen getätigt, die sie nie autorisiert haben. Ein Albtraum für jeden PayPal-Nutzer – und leider keine Seltenheit.
Wie bekomme ich mein Geld zurück?
Wenn Sie feststellen, dass unberechtigte Zahlungen von Ihrem PayPal-Konto abgebucht wurden, sollten Sie sofort handeln:
Überprüfen Sie umgehend Ihren PayPal-Account auf verdächtige Transaktionen. Dokumentieren Sie alle unautorisierten Zahlungen mit Screenshots.
Reklamieren Sie die unautorisierten Zahlungen bei PayPal. Nutzen Sie dafür das Konfliktlösungscenter in Ihrem Account.
Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei und leiten Sie das Aktenzeichen an PayPal weiter, sodass deutlich wird, dass nicht Sie, sondern Dritte die Transaktionen vorgenommen haben.
Ändern Sie sofort Ihr Passwort und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Ihr gesetzlicher Anspruch gegen PayPal
Viele Betroffene wissen nicht: Bei nicht autorisierten Verfügungen steht Ihnen ein Anspruch auf Ausgleich gemäß § 675u Satz 2 BGB gegen PayPal als Zahlungsdienstleister zu.
Das bedeutet konkret: PayPal muss Ihnen das Geld zurückerstatten, wenn Sie die Zahlungen nicht autorisiert haben und nicht grob fahrlässig Daten an Dritte herausgegeben haben.
Ein entscheidender Vorteil für Betrugsopfer: Die Beweislast, dass die Autorisierung rechtmäßig erfolgte, liegt bei PayPal und nicht beim Kunden.
PayPal muss also nachweisen, dass Sie die Zahlungen tatsächlich freigegeben haben. Sie müssen nicht beweisen, dass Sie es nicht waren.
Welche Umstände sprechen für einen Betrug?
Wenn ohne Ihr Zutun ein Gerätewechsel erfolgen konnte, ist von einer Sicherheitslücke auszugehen. PayPal ist als Zahlungsdienstleister verpflichtet, sichere Systeme bereitzustellen. Gelingt es Dritten, sich Zugang zu verschaffen, spricht dies gegen eine ordnungsgemäße Autorisierung.
Wenn PayPal die Rückerstattung ablehnt
Immer wieder entscheidet PayPal Betrugsfälle dennoch erst mal zugunsten des „Verkäufers“ und lässt dabei außer Acht, dass es sich nicht um ein Vertragsverhältnis, sondern um einen Betrugsfall handelt.
Auch ein Widerspruch gegen diese Entscheidung bleibt ohne Anwalt oft erfolglos.
Wie wir Sie unterstützen können
Sie sind Opfer eines PayPal-Betrugs geworden und PayPal weigert sich, Ihr Geld zurückzuerstatten? Wir unterstützen Sie gerne bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Buchen Sie hierfür einfach online einen Termin zur kostenlosen Erstberatung bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Angestellte Rechtsanwältin aus der Anwaltskanzlei Lenné.
Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns. Oder vereinbaren Sie hier online einen Termin für eine telefonische kostenfreie Erstberatung.