04. Juni 2020

VISA steigt aus dem Onlinecasinobereich aus

Wir haben bereits darüber berichtet, dass PayPal aus der Onlinecasinobranche als Zahlungsdienstleister ausgestiegen ist. Wie Berichten von Handelsblatt und NDR zu entnehmen ist, folgt dem Beispiel von PayPal nunmehr auch VISA. Die Zahlungsdienstleister fürchten offenbar Schadensersatzansprüche.

Auf Nachfrage von Handelsblatt antwortete der US-Konzern wie folgt:

„Visa hat bereits reagiert: Seit Neuestem sind Visa-Kreditkartenzahlungen bei Onlinecasinos nicht mehr möglich. „Im Hinblick auf Transaktionen bei Onlineglücksspielen in Deutschland gilt: Wir haben die Händlerbanken vor Kurzem daran erinnert sicherzustellen, dass nur legale, ordnungsgemäß lizenzierte Transaktionen abgewickelt werden“, erklärt der US-Konzern auf Anfrage.“ (Handelsblatt online vom 24.05.2020 – Wie Zahlungsabwickler illegales Onlineglücksspiel unterstützen)

Diese Tendenz ist erfreulich, da der deutsche Glücksspielstaatsvertrag dadurch immer mehr an Geltung und Bedeutung gewinnt.

In Einklang mit dem von uns erstrittenem Urteil des LG Ulm gegen PayPal sehen wir gute Erfolgsaussichten auch gegen die Banken vorzugehen, die in Deutschland VISA-Kreditkarten herausgegeben haben und Spielverluste durch illegales Glücksspiel nicht verhindert haben.

Wir beraten Sie gerne hierzu. Rufen Sie uns an: 0214 90 98 400.

Alexander Münch
Alexander Münch

Rechtsanwalt aus der Anwaltskanzlei Lenné.

Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns. Oder vereinbaren Sie hier online einen Termin für eine telefonische kostenfreie Erstberatung.

Beitrag bewerten

4/5 Sterne (4 Stimmen)
Beitrag teilen

Zurück

Navigation öffnen Schließen E-Mail Telefon Suche Online-Terminvereinbarung Mehr lesen