von Kerstin Messerschmidt
Ein fehlerhafter oder nicht nachvollziehbarer SCHUFA-Score kann erhebliche Folgen haben – etwa bei Krediten, Immobilienfinanzierungen, Leasingverträgen oder Mobilfunkverträgen. Verbraucher haben nach der DSGVO unter anderem Rechte auf Auskunft, Berichtigung und unter bestimmten Voraussetzungen Löschung gespeicherter Daten. Auch die Berechnung und Verwendung von Bonitätsscores unterliegt gesetzlichen Vorgaben. Seit 2026 verwendet die SCHUFA zudem ein neues allgemeines Score-Modell mit einer Skala von 100 bis 999 Punkten. Wer falsche SCHUFA-Daten, einen negativen Eintrag trotz bestrittener oder erledigter Forderung oder eine Vertragsablehnung wegen einer Bonitätsbewertung feststellt, sollte die gespeicherten Daten und die rechtlichen Voraussetzungen der Verarbeitung genau prüfen lassen.
Weiterlesen … SCHUFA-Score falsch oder intransparent: Welche Rechte haben Betroffene?