Ein aktueller Betrugsfall zeigt eine besonders gefährliche Entwicklung beim Phishing. Eine Bankkundin gab nach einer gefälschten Nachricht Zugangsdaten auf einer falschen Internetseite ein. Sie bemerkte den Betrug, informierte ihre Bank und das zunächst betroffene Konto wurde gesperrt.
Zwei Tage später rief jedoch ein angeblicher Bankmitarbeiter an. Unter Bezug auf den bereits bekannten Sicherheitsvorfall verschaffte sich der Täter Zugriff auf den Computer der Kundin und brachte sie dazu, mehrere TAN Freigaben vorzunehmen. Diesmal waren weitere Konten betroffen. Insgesamt verschwanden mehr als 100.000 Euro.
Der Fall zeigt: Ein erkannter Phishing Angriff kann die Grundlage für einen zweiten und wesentlich größeren Angriff bilden. Doch muss die Bank den entstandenen Schaden erstatten?
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